Welche Kosten umfasst ein Drucker-Leasingangebot?
Beim Drucker-Leasing solltest du Hardwarezahlung und nutzungsabhängige Kosten auseinanderhalten. Das Grundmodell erfasst die Rate je Gerät, die Stückzahl und die gemeinsame Laufzeit. Sonderzahlung, Projektkosten und vereinbarte Abschlussgebühren werden einmal für die gesamte Bestellung ergänzt. Separater fester Service bleibt eine eigene monatliche Position je Gerät.
Der Anbieter service2solution beschreibt beispielsweise Miet- und Seitenpreismodelle für Drucktechnik. Daraus folgt kein einheitlicher Leistungsumfang für alle Angebote. Kläre daher anhand deines Vertrags, ob Toner, Wartung und weitere Leistungen in der festen Rate, einem Seitenpreis oder einer zusätzlichen Pauschale enthalten sind. Dieselbe Leistung darf nicht mehrfach eingerechnet werden.
Wie funktioniert das optionale Druckvolumen-Szenario?
Das Szenario fragt Schwarzweiß- und Farbseiten pro Gerät und Monat getrennt ab. Daneben trägst du die jeweils enthaltenen Seiten und den Preis je zusätzlicher Seite ein. Der Rechner berechnet nur die positive Differenz zwischen angenommenem Volumen und enthaltenem Umfang. Ein ungenutztes Kontingent führt in diesem Modell zu keiner Erstattung.
Alle sechs Angaben müssen ausgefüllt sein oder vollständig leer bleiben. Für einen reinen Schwarzweißdrucker setzt du die Farbwerte ausdrücklich auf null. Die Seitenpreise werden in Euro eingegeben: Ein Cent entspricht 0,01 Euro. Die zusätzliche Seitensumme wird mit der Gerätezahl und für den Jahreswert mit zwölf multipliziert. Monatswerte gelten während der gewählten Laufzeit als konstant.
Welche Vertragsregeln müssen zu den Eingaben passen?
Prüfe, wie dein Anbieter eine Seite zählt. Format, Farbe und beidseitiger Druck können im konkreten Vertrag eigene Zählregeln haben. Übernimm die Definition in deine Volumenschätzung, statt Blattzahl und berechnete Seiten ungeprüft gleichzusetzen. Der Rechner wandelt keine Formate oder Druckaufträge in abrechenbare Einheiten um.
Das einfache Szenario setzt monatliche Kontingente je Gerät voraus. Ein gemeinsamer Pool über mehrere Geräte, Jahresfreimengen oder übertragbare Restkontingente benötigen eine andere Zuordnung. Auch gestaffelte Seitenpreise und Mindestabrechnungen sind nicht automatisch enthalten. Wenn dein Vertrag davon abweicht, ist ein vollständiger Zahlungsplan aussagekräftiger als eine passend gemachte Durchschnittszahl.
Welche weiteren Kosten bleiben separat zu prüfen?
Frage nach Lieferung, Einrichtung und Einbindung in die vorhandene Umgebung. Papier, Energie und externe Druckaufträge sind nicht automatisch Teil des Seitenpreises. Notiere deshalb, welche Kostenpositionen dein Angebot tatsächlich umfasst. Das Szenario ergänzt nur die eingegebenen Mehrseitenkosten und liefert keinen vollständigen Preis je gedrucktem Dokument.
Kläre außerdem Serviceablauf, Verbrauchsmaterial und Rückgabe. Unterschiedliche Drucker mit abweichenden Raten oder Kontingenten sollten separat berechnet werden. Der angezeigte monatliche Saldo bleibt vorläufig, solange zusätzliche feste Kosten offen sind. Er prognostiziert kein tatsächliches Druckaufkommen und bewertet nicht, welches Gerät technisch für deinen Bedarf geeignet ist.
Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?
| Bereich | Prüffrage |
|---|---|
| Rate | Je Gerät und gleicher Umfang? |
| Seiten | Monatlich je Gerät oder gemeinsamer Pool? |
| Preis | Euro je zusätzliche Seite? |
| Leistungen | Toner, Papier und Service abgegrenzt? |
Rechenbeispiel für Drucker
Häufige Fragen zum Drucker-Leasingrechner
Werden ungenutzte Freiseiten gutgeschrieben?
Nein. Das Modell berechnet Mehrseiten ab null und unterstellt keine Erstattung.
Kann ich jährliche Freimengen direkt eingeben?
Nein. Die Eingaben gelten monatlich je Gerät. Jahresabrechnungen benötigen eine gesonderte Betrachtung.
Wie rechnet der Drucker-Leasingrechner?
Rate je Einheit × Anzahl × Monate + Sonderzahlung + Einmalkosten + erfasste Abschlusskosten. Zusätzlicher Service: monatlicher Betrag je Einheit × Anzahl × Monate. Kosten je Einheit und Monat: erfasste Vertragskosten ÷ Monate ÷ Anzahl.
Zusatzkosten pro Monat = Gerätezahl × [max(0, S/W-Seiten − enthaltene S/W-Seiten) × S/W-Preis + max(0, Farbseiten − enthaltene Farbseiten) × Farbpreis]. Jahreswert = Monatswert × 12.
Gleiche Raten und monatliche Kontingente je Gerät. Keine Jahresfreimengen, Geräte-Pools oder Gutschriften. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.
Die Monatskosten mit Druckvolumen ergänzen die berechneten Mehrseitenkosten. Alle Seitenmengen gelten monatlich je identischem Gerät. Unverbrauchte Kontingente erzeugen keine Gutschrift. Papier, Energie und weitere Betriebspositionen werden nicht automatisch ergänzt.
Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.
Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.