Was möchtest du berechnen?

Alle Bereiche ansehenEsc schließt die Suche

PV-Leasingrechner

Berechne Vertragskosten deiner PV-Anlage. Ergänze auf Wunsch ein Energieszenario mit eigenen Annahmen zu Ertrag, Eigenverbrauch und Preisen.

Dein Photovoltaikanlage-Angebot

Keine automatische Steuerumrechnung.
Energieszenario ergänzen optional

Alle Felder ausfüllen oder alle leer lassen. Eigene Annahmen, keine Ertragsprognose. Preise in Euro je kWh, beispielsweise 0,30.

Leere Zusatzkosten sind noch offen. Trage 0 nur ein, wenn keine zusätzlichen Kosten anfallen. Bereits enthaltene Leistungen nicht doppelt zählen.

Berechnung direkt im Browser

Was berechnet der PV-Leasingrechner?

Der PV-Leasingrechner addiert konstante Anlagenraten, Sonderzahlung, weitere Einmalkosten und eingegebene Abschlusskosten. Er verteilt diese Zahlungen auf die gewählte Laufzeit. Zusätzlicher jährlicher Service wird getrennt ausgewiesen. Damit erhältst du eine nachvollziehbare Übersicht der erfassten Kosten, bevor du mögliche Stromvorteile gegenüberstellst.

Prüfe zuerst die Vertragsart. Angebote für Photovoltaik können als Leasing, Miete, Pacht oder andere Modelle gestaltet sein. Entscheidend ist der konkrete Vertrag mit seinen Rechten, Pflichten und Leistungen. Eine monatliche Anlagenzahlung ist außerdem etwas anderes als ein Stromlieferpreis je Kilowattstunde. Für variable Zahlungsstrukturen reicht der hier verwendete konstante Ratenansatz nicht aus.

Welche Leistungen müssen im PV-Angebot erkennbar sein?

Notiere die vereinbarte Anlage und den vollständigen Projektumfang. Frage nach Planung, Installation und zusätzlichen Arbeiten am Gebäude. Bereits enthaltene Leistungen gehören nicht erneut in die Einmalkosten. Wenn ein Angebot Speicher oder Wallbox einschließt, sollte erkennbar sein, welche Komponenten gemeinsam finanziert werden und welche Kosten separat entstehen.

Kläre Wartung, Reparaturen und Versicherung anhand der Vertragsunterlagen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass sich die enthaltenen Leistungen zwischen Mietangeboten unterscheiden können. Halte offene Positionen deshalb ausdrücklich fest. Ein leeres Feld für zusätzlichen Service bedeutet im Rechner nicht, dass die gesamte Anlage ohne weitere Betriebsausgaben auskommt.

Wie funktioniert das optionale Energieszenario?

Gib einen eigenen angenommenen Jahresertrag in Kilowattstunden und den davon selbst genutzten Anteil ein. Der selbst genutzte Strom wird mit dem von dir angesetzten vermiedenen Bezugspreis bewertet. Der verbleibende Anteil wird mit deiner angenommenen Einspeisevergütung multipliziert. Beide Beträge zusammen bilden den jährlichen rechnerischen Energienutzen.

Der Rechner erzeugt keine Ertragsprognose aus Dachfläche, Standort oder Anlagenleistung. Nutze dafür nachvollziehbare Planungsdaten. Der Eigenverbrauchsanteil ist auch nicht mit dem Autarkiegrad gleichzusetzen: Er bezieht sich hier auf den erzeugten Solarstrom, nicht auf deinen gesamten Haushaltsverbrauch. Bei einem Speicher muss dein angesetzter nutzbarer Ertrag bereits zu den berücksichtigten Verlusten passen.

Wie ordnest du den monatlichen Saldo richtig ein?

Der Saldo zieht den angenommenen Energienutzen von den erfassten monatlichen Kosten ab. Er ist eine einfache Modellrechnung mit unveränderten Annahmen über die gesamte Laufzeit. Ein negativer Saldo ist keine garantierte Auszahlung. Er zeigt lediglich, dass der angesetzte Nutzen in diesem Szenario höher liegt als die erfassten Ausgaben.

Prüfe zusätzlich andere Ertrags- und Preisannahmen. Spätere Änderungen beim Stromverbrauch, Reparaturen oder abweichende Vergütungen können das Ergebnis verändern. Förderungen und persönliche Steuereffekte werden nicht automatisch eingerechnet. Für einen Kaufvergleich fehlen außerdem die gleichwertigen Kauf- und Betriebskosten. Aus der Kostenübersicht folgt daher keine pauschale Empfehlung für Leasing oder Miete.

Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?

Prüfpunkte für Photovoltaikanlage
BereichPrüffrage
VertragsmodellAnlagenrate oder Stromlieferung?
ProjektInstallation und Zusatzarbeiten enthalten?
ServiceWartung, Versicherung und Reparaturen geregelt?
SzenarioErtrag und Eigenverbrauch nachvollziehbar?

Rechenbeispiel für Photovoltaikanlage

Häufige Fragen zum PV-Leasingrechner

Berechnet der Rechner einen realistischen Dach-Ertrag?

Nein. Der Jahresertrag stammt vollständig aus deiner eigenen Eingabe oder einer separaten Planung.

Wird die Einspeisevergütung automatisch vorgegeben?

Nein. Trage eine für deinen Fall geprüfte Annahme ein. Der Rechner prüft keinen Anspruch.

Wie rechnet der PV-Leasingrechner?

Anlagenrate × Monate + Sonderzahlung + Einmalkosten + erfasste Abschlusskosten. Zusätzlicher Service: Jahresbetrag × Monate ÷ 12. Der Monatsdurchschnitt verteilt diese Zahlungen auf die Laufzeit.

Energienutzen pro Jahr = Ertrag × Eigenverbrauchsanteil × Bezugspreis + Ertrag × (1 − Eigenverbrauchsanteil) × Einspeisevergütung.

Konstante Vertragszahlungen. Ein optionales Energieszenario nutzt ausschließlich deine Ertrags- und Preisannahmen. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.

Der monatliche Saldo ergänzt Energiekosten oder zieht den angenommenen Energienutzen ab. Fehlende Zusatzkosten bleiben dabei als offen markiert. Die Rechnung verwendet konstante Annahmen ohne Abzinsung, Preisentwicklung oder automatische Förderanrechnung. Sie bildet keinen vollständigen Investitionsvergleich ab.

Fachliche Grundlagen

Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.

Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.

Weitere passende Rechner