Welche Lizenzmenge gehört in den CAD-Leasingrechner?
Bei CAD-Leasing muss die Abrechnungseinheit aus dem konkreten Angebot hervorgehen. Personenbezogene Plätze, andere Nutzungsmodelle und feste Gesamtpakete sind nicht automatisch vergleichbar. Kläre bei der Lizenzierung, wie viele Nutzer arbeiten dürfen und wie Zugriffsrechte im angebotenen Paket zugeordnet werden. Daraus folgt keine allgemeine Regel für sämtliche CAD-Produkte. Prüfe immer die tatsächlich angebotenen Rechte.
Der Rechner verwendet gleich bepreiste Einheiten über einen gemeinsamen Zeitraum. Bei einer Gesamtpauschale setzt du die Anzahl auf eins. Unterschiedliche Softwarepakete oder Nutzerklassen werden getrennt gerechnet. Die Zahl installierter Geräte darf nicht ungeprüft an die Stelle der vertraglichen Lizenzmenge treten. Eine monatliche Zahlung wird durch die Rechnung nicht automatisch als Leasingvertrag klassifiziert.
Welche Einführung und ergänzende Software gehören zum Paket?
Frage nach Installation, Konfiguration und Übernahme vorhandener Vorlagen oder Daten. Schulungen und Anpassungen können eigene Projektleistungen sein. Halte fest, welche Aufgaben der Anbieter übernimmt und welche Arbeiten intern bleiben. Zusätzliche einmalige Kosten werden für das gesamte erfasste Paket einmal ergänzt, soweit sie nicht bereits in der Rate enthalten sind.
Prüfe auch ergänzende Anwendungen, Erweiterungen und mögliche Schnittstellen. Ihre Nutzungsrechte können andere Laufzeiten oder Mengen haben. Der Rechner bewertet keine technische Kompatibilität und bestätigt keine Eignung für bestimmte Dateiformate oder Arbeitsabläufe. Für einen fairen Kostenvergleich müssen die angebotenen Funktionen und der Leistungszeitraum deshalb unabhängig vom Preis klar beschrieben sein.
Wie werden Support, Updates und Hardware abgegrenzt?
Ein zusätzlicher fester Servicebetrag wird monatlich je Einheit erfasst. Frage, ob Updates und Unterstützung bereits in der Softwarezahlung enthalten sind. Eine zweite Erfassung derselben Leistung würde den Vergleich verfälschen. Eine zentrale Betreuungspauschale muss sachgerecht zur gewählten Menge passen. Unbekannte Zusatzkosten bleiben ausdrücklich offen.
Workstations und weitere Hardware gehören nicht automatisch zur CAD-Lizenz. Wenn sie separat finanziert werden oder andere Laufzeiten haben, brauchen sie eigene Rechnungen. Der Kostencheck ermittelt keine notwendige Rechenleistung und keine erwartete Bearbeitungszeit. Auch zusätzliche Cloud- oder nutzungsabhängige Dienste werden nicht ohne passende eigene Angaben als vollständig abgedeckt behandelt.
Wie planst du Mengenänderungen und einen späteren Wechsel?
Ein veränderter Bedarf kann andere Lizenzmengen oder Funktionspakete erfordern. Berechne zusätzliche Mengen als bewusstes eigenes Szenario und prüfe dabei die angebotenen Bedingungen. Das Modell setzt konstante Preise voraus und bildet keine nachträglichen Staffelungen oder wechselnden Nutzungsbestände automatisch ab. Mehrere Zahlungsphasen benötigen einen gesonderten Zahlungsplan.
Kläre außerdem, wie du nach Vertragsende auf benötigte Daten und Funktionen zugreifen kannst. Bekannte Abschlusskosten können ergänzt werden; ein automatischer Restwert wird nicht angenommen. Die Monatswerte verteilen Einmalzahlungen über die Laufzeit. Sie belegen weder einen bestimmten Konstruktionsnutzen noch die vollständige Eignung eines Produkts. Die tatsächlichen Nutzungsrechte und Wechselmöglichkeiten müssen anhand der Unterlagen geprüft werden.
Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?
| Bereich | Prüffrage |
|---|---|
| Lizenz | Vertragliche Einheit eindeutig? |
| Einführung | Vorlagen, Daten und Schulung enthalten? |
| Hardware | Gerätevertrag gesondert betrachtet? |
| Wechsel | Datenzugriff und Folgeoptionen geklärt? |
Rechenbeispiel für CAD-Software
Häufige Fragen zum CAD-Leasingrechner
Ist die Gerätezahl automatisch meine Lizenzzahl?
Nein. Verwende die vertraglich definierte Abrechnungseinheit.
Sind Workstations im Ergebnis enthalten?
Nur wenn sie ausdrücklich Teil des erfassten Pakets sind. Ansonsten separat rechnen.
Wie rechnet der CAD-Leasingrechner?
Rate je Einheit × Anzahl × Monate + Sonderzahlung + Einmalkosten + erfasste Abschlusskosten. Zusätzlicher Service: monatlicher Betrag je Einheit × Anzahl × Monate. Kosten je Einheit und Monat: erfasste Vertragskosten ÷ Monate ÷ Anzahl.
Gleiche Ausstattung, Rate und Laufzeit pro Einheit. Paketkosten werden nur einmal addiert. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.
Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.
Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.