Was bedeutet Sale-and-Lease-Back bei einer Maschine?
Beim Maschinen-Sale-and-Lease-Back wird ein beschriebenes Objekt verkauft und anschließend zurückgeleast. Der BDL erläutert dieses Grundprinzip. Im Kostencheck werden dafür ein angebotener Verkaufserlös und eigene Angaben zu anfänglichen sowie späteren Zahlungen benötigt. Die Aufnahme der Seite bedeutet keine Zusage, dass eine bestimmte Maschine angenommen wird oder ein bestimmter Erlös erreichbar ist.
Ein Verkaufserlös ist nicht automatisch ein Gewinn oder vollständig frei verfügbares Kapital. Weitere Zahlungen können den anfänglichen Zufluss verändern. Verwende für die Rechnung die angebotenen Zahlungen und dokumentiere eigene Annahmen getrennt vom tatsächlichen Vertrag. Konkrete Objektbewertung, Eigentumsfragen und vertragliche Voraussetzungen müssen individuell geklärt werden. Aus dem Rechner folgt weder eine rechtliche noch eine steuerliche oder bilanzielle Beurteilung des Vorhabens.
Welche Beträge werden vom Verkaufserlös abgezogen?
Gib den angebotenen Verkaufserlös auf einer einheitlichen Preisbasis ein. Ergänze bekannte anfängliche Ablösungen oder Zahlungen an Dritte, Transaktionskosten und eine zusätzliche anfängliche Sonderzahlung. Jede Position wird einmal abgezogen. Eine bereits berücksichtigte Zahlung darf nicht in mehreren Feldern wiederholt werden. Noch ungeklärte Beträge bleiben offen; null ist eine ausdrücklich angesetzte Kostenannahme.
Der Rechner fasst diese Startbeträge zu einem einfachen Anfangsmodell zusammen. Er prüft keine Auszahlungstermine und keine Bedingungen für die tatsächliche Freigabe des Geldes. Liegen Verkauf, Ablösung und Sonderzahlung zeitlich auseinander, brauchst du zusätzlich einen vollständigen Zahlungsplan. Übersteigen die erfassten Abzüge den Verkaufserlös, wird ein negativer Anfangswert gezeigt. Das ist ein zusätzlicher rechnerischer Abfluss, keine Fehlermeldung.
Wie werden die späteren Leasingzahlungen dargestellt?
Die gesamte spätere Monatsrate wird mit der Anzahl monatlicher Raten multipliziert. Dazu kommt die erfasste zusätzliche Abschlusszahlung. Die anfängliche Sonderzahlung steht bereits im Startblock und wird hier nicht nochmals addiert. Halte fest, dass die eingegebene Rate tatsächlich für den ganzen beschriebenen Umfang gilt. Unterschiedliche Vertragsläufe brauchen getrennte Rechnungen.
Das Modell setzt konstante Monatsraten voraus und behandelt sie als spätere Zahlungen neben dem Anfangsblock. Besondere Fälligkeiten, erste Raten direkt bei Auszahlung oder variable Phasen müssen zeitlich separat eingeordnet werden. Zusätzlicher Betrieb, Steuern und andere nicht eingegebene Folgen sind nicht automatisch enthalten. Eine spätere Übernahme oder ein Rückkaufrecht wird nicht unterstellt. Maßgeblich bleiben die tatsächlich vereinbarten Leistungen und Zahlungen.
Wie liest du den Zahlungssaldo richtig?
Der erfasste Zahlungssaldo ist anfänglicher Zufluss minus spätere Leasingzahlungen. Ein negativer Wert bedeutet in diesem vereinfachten Modell mehr spätere Zahlungen als anfänglichen Zufluss. Ein positiver Wert beweist keinen Gewinn. Der Eigentumswechsel, die weitere Nutzung, Vermögenswerte und alternative Finanzierungsmöglichkeiten werden durch diese reine Zahlungssumme nicht vollständig bewertet.
Ein vollständiger Vergleich benötigt zusätzlich die tatsächlichen Termine und alle relevanten Annahmen. Der Rechner ermittelt weder Effektivzins noch Kapitalwert, Steuerersparnis oder Bilanzvorteil. Er bewertet auch nicht, ob die späteren Verpflichtungen zu deinem Betrieb passen. Die frei gewählten Beispiele sind keine Marktangebote. Nutze die getrennten Zahlen zur strukturierten Prüfung der konkreten Unterlagen und lasse offene Objekt-, Vertrags- und Fachfragen unabhängig klären.
Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?
| Bereich | Prüffrage |
|---|---|
| Objekt | Konkrete Maschine und individueller Erlös geklärt? |
| Anfang | Ablösung, Kosten und Sonderzahlung einmal erfasst? |
| Später | Konstante Gesamtrate und Abschlusszahlung beschrieben? |
| Saldo | Zahlungsdifferenz nicht als Gewinn interpretiert? |
Rechenbeispiel für Maschinen-Sale-and-Lease-Back
Häufige Fragen zum Maschinen-Sale-and-Lease-Back-Rechner
Ist der anfängliche Zufluss automatisch frei verfügbares Kapital?
Nein. Das Modell zeigt nur erfasste Beträge und prüft keine Freigabe, weiteren Verpflichtungen oder Steuerfolgen.
Wird ein Rückkaufrecht am Vertragsende angenommen?
Nein. Rechte, Bedingungen und zusätzliche Zahlungen ergeben sich ausschließlich aus der konkreten Vereinbarung.
Wie rechnet der Maschinen-Sale-and-Lease-Back-Rechner?
Anfängliche Abzüge = erfasste Ablösung / Zahlung an Dritte + Transaktionskosten + zusätzliche Sonderzahlung. Anfänglicher Zufluss = Verkaufserlös − anfängliche Abzüge. Spätere Leasingzahlungen = gesamte Monatsrate × Monate + erfasste Abschlusszahlung. Zahlungssaldo = anfänglicher Zufluss − spätere Leasingzahlungen. Negative Werte sind möglich. Der Saldo ist kein Gewinn oder Verlust.
Verkaufserlös und erfasste anfängliche Zahlungen werden zusammengefasst; anschließend konstante Monatsraten und erfasste Abschlusszahlung. Kein vollständiger Terminplan, Gewinn, Kapitalwert, Steuer- oder Bilanzvergleich. Weiterer Betrieb ist nicht automatisch enthalten. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.
Fachliche Grundlagen
- BDL: Grundprinzip des Sale-and-Lease-Back: Abfolge von Verkauf und anschließendem Leasing beim Sale-and-Lease-Back.
Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.
Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.