Was wird im Kran-Angebot tatsächlich bezahlt?
Beim Kran-Leasing musst du den Vertragsumfang genau abgrenzen. Ein Gerätevertrag und eine separat angebotene Hubdienstleistung sind unterschiedliche Kostenobjekte. Prüfe Mobil- und Raupenkrane. Notiere Bauart, Ausstattung und zusätzlich bezahlte Optionen deines Angebots.
Der Rechner verarbeitet eine konstante gesamte Monatsrate für das beschriebene Paket. Tages-, Einsatz- oder stundenbezogene Leistungen werden nicht automatisch in Leasingmonate umgerechnet. Unterschiedliche Laufzeiten brauchen getrennte Rechnungen. Die Kostenseite bestimmt weder geeignete Traglast noch Aufbaukonfiguration oder Aufstellbedingungen. Technische, fachliche und formale Anforderungen müssen unabhängig anhand des tatsächlichen Projekts geklärt werden.
Wie ordnest du Transport, Aufbau und Umsetzung zu?
Prüfe, welche Transporte, angebotenen Montageleistungen und Übergabearbeiten im Preis stehen. Die erforderlichen Maßnahmen werden hier nicht aus der Kranbezeichnung abgeleitet. Verwende die unabhängig geplanten und konkret angebotenen Positionen. Zusätzliche Einmalzahlungen werden einmal ergänzt; bereits durch die Rate bezahlte Arbeiten dürfen nicht erneut erscheinen.
Wiederkehrende Umsetzungen zwischen Projekten benötigen eine eigene dokumentierte Budgetannahme. Trenne sie von einem einmaligen Anfangstransport. Eine zentrale Rechnung darf bei mehreren Teilkomponenten nicht vollständig wiederholt werden. Bei zeitlich gestaffelten Zahlungen brauchst du einen tatsächlichen Zahlungsplan. Der Monatsdurchschnitt verteilt Einmalbeträge nur rechnerisch und verändert weder Abschläge noch Fälligkeiten. Ein günstiger Durchschnitt bedeutet deshalb keine gleichmäßige reale Liquiditätsbelastung.
Welche zusätzlichen Jahreskosten sind bekannt?
Halte bezahltes Zubehör, zusätzliche Wartung, Energie, weitere Betreuung und bewusst berücksichtigte Betriebsposten nachvollziehbar fest. Erstelle daraus eine eigene Jahressumme für den gesamten beschriebenen Umfang. Der Rechner schätzt keine Betriebsstunden, Reparaturen oder tatsächlich erledigten Hübe. Eine technische Leistungsangabe wird nicht automatisch zum wirtschaftlichen Jahresertrag.
Prüfe die Preispositionen auf enthaltene Leistungen und mögliche variable Zahlungen. Zusätzliche Nutzung oder getrennt bezahlte Dienste müssen aus der konkreten Vereinbarung in eigene Annahmen übernommen werden. Eine Pauschale wird nicht ein zweites Mal als vollständiger Zusatzbetrag angesetzt. Leere Angaben bleiben offen. Null ist eine ausdrückliche Kostenannahme und keine Bestätigung eines fehlenden technischen Betreuungsbedarfs.
Was fehlt für eine Kalkulation je Hubauftrag?
Die Auswertung berechnet keine Kosten pro Hub, Einsatz oder transportierter Last. Dafür wären eigene Annahmen zu Zeit, Personal, weiteren Leistungen und tatsächlicher Nutzung nötig. Ein niedrigerer Monatswert bestätigt keine technische Eignung und keine ausreichende Auslastung. Vergleiche denselben beschriebenen Umfang über denselben Zeitraum und dokumentiere Unterschiede neben den Zahlen.
Kläre Zubehör, Rücknahme und bekannte Abschlusszahlungen anhand der tatsächlichen Vereinbarung. Ein Eigentumsübergang oder Restwert wird nicht unterstellt. Variable Leistungen und mehrere Projektphasen benötigen einen vollständigeren Zahlungsplan. Die Beispiele sind frei gewählt und keine Anbieterpreise. Steuerwirkungen und Förderung werden nicht berechnet. Die unabhängige technische Planung und eine vollständige Vertragsprüfung bleiben eigenständige Aufgaben neben dieser wirtschaftlichen Kostenzusammenstellung.
Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?
| Bereich | Prüffrage |
|---|---|
| Vertragsumfang | Gerät und Hubdienstleistung unterschieden? |
| Umsetzung | Einmaliger Transport und weitere Wechsel getrennt? |
| Betrieb | Leistungen und variable Zahlungen geklärt? |
| Auftrag | Technische Einsatzplanung unabhängig erfolgt? |
Rechenbeispiel für Kran
Häufige Fragen zum Kran-Leasingrechner
Ist ein Preis für einen Hubauftrag automatisch eine Leasingrate?
Nein. Dafür gelten der konkrete Leistungsumfang und die eigenen Abrechnungsregeln.
Bestimmt das Modell die passende Krankonfiguration?
Nein. Es verarbeitet ausschließlich wirtschaftliche Angaben.
Wie rechnet der Kran-Leasingrechner?
Vertragskosten = Monatsrate × Monate + Sonderzahlung + weitere Einmalkosten + erfasste Abschlusskosten. Zusätzlicher Betrieb = Jahresbetrag × Monate ÷ 12. Der Monatsdurchschnitt verteilt diese Beträge auf den Zeitraum.
Konstante Anlagenraten und ein selbst angesetztes zusätzliches Jahresbudget für den Betrieb. Keine automatische Erzeugung, Verbrauchsprognose oder Erlösanrechnung. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.
Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.
Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.