Was umfasst das finanzierte Dental-CAD/CAM-Paket?
Bei Dental-CAD/CAM-Leasing muss die Projektgrenze eindeutig sein. Erfassung, Gestaltung und Fertigung können aus mehreren Hardware- und Softwarebestandteilen bestehen. Prüfe die Zusammenstellung aus Grundgerät, Zubehör und zusätzlich benötigten Leistungen. Daraus folgt kein allgemeiner Lieferumfang und keine automatische technische Eignung jeder denkbaren Zusammenstellung.
Halte fest, welche Komponenten und Leistungen tatsächlich in der Rate enthalten sind. Eine Gesamtpauschale wird mit der Anzahl eins erfasst. Nur identische gleich bepreiste Pakete mit derselben Laufzeit werden über die Stückzahl gerechnet. Für unterschiedlich beginnende Verträge brauchst du getrennte Zahlungspläne. Die Kostenseite bewertet weder Materialien noch medizinische Anwendungen oder die Qualität fertiger Ergebnisse.
Wie vermeidest du doppelte Ansätze gemeinsamer Komponenten?
Erstelle eine Liste bereits vorhandener und neu angebotener Bestandteile. Ein Scanner, der schon in einer separaten Rechnung erfasst ist, darf nicht noch einmal als zusätzliche Zahlung im Gesamtpaket auftauchen. Umgekehrt ist eine weiterverwendete Komponente nicht ohne zusätzliche Zahlung ein neuer Leasingposten. Die gewählte Systemgrenze sollte in jeder Vergleichsunterlage erkennbar sein.
Prüfe auch zentral bezahlte Software und gemeinsame Einrichtung. Eine Pauschale wird einmal angesetzt oder nachvollziehbar aufgeteilt. Die vollständige Wiederholung in mehreren Teilrechnungen würde dieselbe Ausgabe vervielfachen. Der Rechner prüft diese Zuordnung nicht automatisch. Er benötigt deshalb einen klar beschriebenen Umfang und passende Mengen als Eingabe.
Welche Zusatzbudgets passen zum erfassten Umfang?
Frage nach Nutzungsrechten, Betreuung, Material und weiteren Betriebskosten. Die Jahresfelder erwarten zusätzliche Gesamtsummen für alle gemeinsam erfassten Pakete. Bereits in der Rate enthaltene Leistungen bleiben aus diesen Feldern heraus. Variable Dienste und unterschiedliche Laufzeiten können zusätzliche Szenarien anhand der tatsächlichen Regeln erforderlich machen.
Das Modell berechnet keinen Materialverbrauch, keine Fertigungsmenge und keine erwarteten Erlöse. Es legt auch keine technischen Verfahren oder Prüfintervalle fest. Leere Zusatzpositionen bleiben offen; null ist eine bewusste Annahme ohne zusätzliche Zahlung. Fachliche Eignung, technische Kompatibilität und formale Nutzbarkeit müssen unabhängig vom Kostenvergleich geprüft werden.
Was bedeutet der Monatsdurchschnitt für die Projektplanung?
Einmalzahlungen werden rechnerisch auf die Laufzeit verteilt. Eine Sonderzahlung bleibt trotzdem zu Beginn beziehungsweise am vereinbarten Termin fällig. Der Durchschnitt ist daher keine verbindliche monatliche Abbuchung. Für mehrere Liefer- oder Einführungsphasen brauchst du einen detaillierten Zahlungsplan statt nur einer einzigen Summe.
Vergleiche nur Angebote mit demselben Umfang und Zeitraum. Der Rechner bestätigt keinen vollständigen digitalen Ablauf und rechnet keine Erstattung oder persönlichen Steuereffekte an. Bekannte Abschlusskosten kannst du ergänzen. Restwert und automatischer Eigentumserwerb werden nicht angenommen. Das Ergebnis bleibt ein wirtschaftlicher Baustein, keine Empfehlung für eine bestimmte medizinische oder technische Systementscheidung.
Welche Angebotspositionen solltest du prüfen?
| Bereich | Prüffrage |
|---|---|
| Projekt | Alle Bestandteile eindeutig aufgelistet? |
| Doppelzählung | Separate Komponenten nur einmal erfasst? |
| Betrieb | Jahresbudgets passend zur Systemgrenze? |
| Zeitplan | Fälligkeiten und Einführungsphasen bekannt? |
Rechenbeispiel für Dental-CAD/CAM
Häufige Fragen zum Dental-CAD-CAM-Leasingrechner
Kann ich jede Komponente zusätzlich zur Paketrate eintragen?
Nur wenn sie tatsächlich gesondert bezahlt wird. Bereits enthaltene Bestandteile dürfen nicht doppelt erscheinen.
Bewertet das Modell technische Kompatibilität?
Nein. Diese muss unabhängig geprüft werden.
Wie rechnet der Dental-CAD-CAM-Leasingrechner?
Vertragskosten = Rate je Einheit × Anzahl × Monate + Sonderzahlung + weitere Einmalkosten + erfasste Abschlusskosten. Zusatzbetrieb = Summe der erfassten Jahresbudgets für Wartung, Software, Material und weitere Kosten × Monate ÷ 12. Fehlende Budgets bleiben offen.
Gleich bepreiste Gerätepakete und ein gemeinsamer Zeitraum. Zusätzliche Jahresbudgets gelten für das gesamte erfasste Paket. Ausschließlich wirtschaftliche Rechnung; keine medizinische Eignung, Zulassung, Erstattung oder Prüfintervalle. Die vorbelegten Zahlen sind eigene Beispiele. Leere Zusatzkosten werden als offen gekennzeichnet; null ist eine ausdrückliche Eingabe. Alle Beträge müssen auf derselben Preisbasis beruhen. Netto oder brutto ist nur eine Kennzeichnung, keine Steuerberechnung.
Eigene Prüffragen und Rechenregeln dienen der strukturierten Angebotsprüfung. Die Modellbeispiele verwenden frei gewählte Zahlen. Für deine Rechnung sind der konkrete Leistungsumfang und die dazu angebotenen Zahlungen maßgeblich.
Redaktioneller Stand: 28. Oktober 2026.